Kinderwerkbank Test – Früh übt sich wer ein Handwerker werden will

Eine Kinderwerkbank ist ein prägendes Geschenk in der Kindheitsentwicklung Ihres Nachwuchses. So war es mit der ersten Puppe, dem erste Baukasten oder dem ersten Auto. Es wird Ihr Kind über viele Jahre begleiten, wenn es Ihnen gelingt, Ihre ursprüngliche Intention aufrechtzuerhalten. Denn Sie kaufen es, um dem Kind eine Freude zu machen, die lange anhält und es in seiner Entwicklung fördert. Deshalb will dieser Ratgeber nicht nur Hinweise für den Kauf allein geben. Stattdessen sind auch Hinweise enthalten, wie Sie nachhaltig die Motivation und Förderung fortsetzen. Zu Beginn steht jedoch die Aufgabe, sich für die richtige Werkbank zu entscheiden.

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Welche Typen gibt es?

Grob lassen sich Kinderwerkbänke in altersgerechte Typen einteilen. Für die ganz Kleinen gibt es sogenannte Klopfbänke (für einfachste motorische Bewegungen), die wir hier aber nicht betrachten wollen. everearth-ee32688-werkbank-mit-zubehoer.jpgMit Werkbänken sollen Kinder an das Werken an sich herangeführt werden. Zum Werken und Basteln wird nicht der Maximalkrafteinsatz geschult, sondern der dosierte Krafteinsatz bestimmter motorischer Abläufe. Hierbei kommt es – nebenbei ähnlich wie in technischen Sportarten – auf koordinierte Bewegungen an, die ein bestimmtes Ziel haben (siehe auch „Erlernen handwerklicher Fähigkeiten“). Die richtigen Kinderwerkbänke lassen sich wie folgt einordnen:

  • kleinere Werkbänke mit Werkzeug-Rückwand für untere Altersgruppen
  • mittlere Werkbänke mit/ohne Werkzeug-Rückwand für mittlere und ältere Altersgruppen
  • kindgerechte echte Werkbänke für mittlere und ältere Altersgruppen

Technisch unterscheiden sie sich noch in klappbare oder feststehende Kinderwerkbänke und freistehend oder Tisch-Spielzeug (nur für untere Altersgruppen). Zusätzlich sind oft noch Bohrmaschinen oder Schleifmaschinen befestigt und Schraubstock oder Schraubzwingen (wie bei Werkbänken aus dem Werkunterricht) vorn oder seitlich an der Arbeitsplatte montiert. Diese Einteilung korreliert – wenn auch mit fließenden Übergängen – recht gut mit den Anforderungen für die unterschiedlichen Stufen im Gebrauch mit Kinderwerkbänken:

  • Werken mit nachgebildeten Werkzeug, Werkstücken und Material (unveränderliche Modelle). Geeignet für das Erlernen dosierter Krafteinsätze mit vordergründiger Orientierung auf Spielspaß und Rollenspiel.
  • Werken zum Nachbau mit fertigen oder vorbereiteten Werkstücken unter Verwendung von echtem Kinderwerkzeug
  • handwerkliche Arbeiten zum Eigenbau mit echten Material und Werkzeug

Für jede Stufe nehmen die Anforderungen an den Grad der Fertigkeiten, der Kreativität und der Planung zu, wobei hier die Übergänge fließend sind. Typisch für diese unterschiedlichen Vertreter ist der Wechsel des eingesetzten Materials für die Werkzeugbank und deren Zubehör von Plastik über Holz zu Metall (letzteres nicht zwingend).

TIPP:

Wenn Ihnen (oder Ihrem Kind) die Ideen beim Spielen an der Werkbank ausgehen, dann geben Sie einige der in diesem Ratgeber-Textunterstrichenen Begriffemal in eine Suchmaschine ein. Schauen Sie sich dann zuerst die Bilder in dem Link “Bilder anzeigen” an. So bekommen Sie einen schnellen Überblick und Ideen für gezielte Suchen!

Kriterien für eine Kinderwerkbank

Ganz allgemein ist eine Kinderwerkbank eine Werkbank für Kinder, die sich an dem Vorbild der Großen orientiert. Kinder eifern ihren Eltern, älteren Geschwistern oder Kindern aus dem weiteren Bekanntenkreis nach und kopieren diese im Spiel. Dabei bilden sie Verhaltensmuster und Fertigkeiten aus, die in ihrer weiteren Entwicklung wichtig sind. Da es wesentliche Unterschiede in den einzelnen Entwicklungsstufen der Kinder gibt, wirken diese sich zwangsläufig als wesentliche Unterschiede bei den angebotenen Werkbänken für Kinder aus. Diese Unterschiede sind jedoch nicht ausschließlich altersbedingt. Auch der Verwendungszweck, Zubehör, Materialien, Bauformen differieren zum Teil erheblich.

Altersgruppe

Motorik, Motivation und Kreativität hängt wesentlich vom Alter ihres Nachwuchses ab. Zusätzlich zur Motorik spielen auch Körpergröße eine wichtige Rolle. klein-8612-bosch-werkbank.jpgWenn die Kinderwerkbank nicht als Geschenk des Weihnachtsmannes gedacht ist, dann beziehen Sie Ihr Kind in die Auswahl mit ein. Vielleicht gibt es schon in Ihrer Umgebung eine Kinderwerkbank, wo Sie es beim Spielen beobachten und Vergleiche anstellen können. Hat es eine Vorliebe für bestimmte Werkzeuge oder bestimmte Tätigkeiten beim Spielen? Bastelt es gern oder baut lieber? Nimmt es die Neukreationen gleich wieder auseinander und fängt von vorn an oder spielt es eine Weile damit? Animiert es buntes Werkzeug mehr oder will es genauso wie Papa in der Werkstatt arbeiten. Umfang und Größe wird sich sicher an der Körpergröße Ihres Kindes orientieren, wobei etwas zu groß noch nie ein Nachteil war. Im Idealfall lässt sich die Höhe der Arbeitsplatte um 15 bis 20 cm vergrößern. Schauen Sie sich die Angebote an, manchmal ist mit einfachen handwerklichen Arbeiten dort Nachbesserung möglich.

Aufbau

Der Aufbau einer Werkbank ist grundsätzlich einheitlich und besteht aus drei Bereichen – Unterbereich, Arbeitsplatte und Rückwand. Die Arbeitsplatte ist in der Höhe angebracht, in der Kinder stehend gut alle Bereiche dieser Platte erreichen. Werkbänke sind nicht zum Spielen im Sitzen gedacht. Die Platte ist meist auf vier Standbeinen an den Ecken befestigt, in vielen Fällen stehen im unteren Bereich auch Schränke, Ablagen oder Schubfächer zur Verfügung. Für Kinder der unteren Altersgruppen sind diese meist aus stabilen Plastikteilen hergestellt. Diese sind jedoch in der Regel nicht so stabil, dass sie sicher gegen Umkippen oder für Klettereien geeignet sind. Für die mittleren und älteren Altersgruppen dominiert dann Holz (seltener auch Metallrahmen) als Material. Achten Sie darauf, dass wirklich Massivholz oder besser verleimtes Holz verwendet wird. Wenn echtes Kinderwerkzeug (dazu später) zum Einsatz kommt, sind Kratzer und Dellen nicht zu vermeiden. smoby-500263-black-decker-werkbank-center.jpgLackiertes Holz (siehe auch Abschnitt „Kriterium 4 – Sicherheit“) sieht schön aus, ist aber nur für die unteren Altersgruppen im Umgang mit Spielzeug-Werkzeug sinnvoll. Nicht zuletzt gehört zum Aufbau die attraktive Werkzeug-Rückwand dazu. Sie schränkt jedoch die Spielzeugwerkbank auf das Spielen in genau dieser Funktion ein. Wenn mehrere Kinder gleichzeitig daran spielen, ist die Rückwand dann oft hinderlich.

Verwendungszweck

Der Verwendungszweck einer Werkbank scheint klar zu sein. Aber fragen Sie sich doch zuerst einmal, wie die Platzverhältnisse bei Ihnen sind. Hat die Werkbank einen festen Platz im Kinderzimmer oder anderswo? Vielleicht wäre es besser, wenn diese zusammenklappbar wäre? Oder Sie wollen, dass auch andere Arbeiten (wie Basteln, Malen, Lesen oder Tischspiele) darauf stattfinden. Ist sie mit der oft gewünschten Werkzeug-Rückwand dann noch geeignet oder erfüllt dann ein aufstellbarer Werkzeugschrank oder Werkzeugkoffer eher diese Forderung? Damit sind wir auch schon beim Zubehör!

Zubehör

Zubehör umfasst alles außer Unterbau, Arbeitsplatte und Rückwand (soweit vorhanden). Zusätzliche Hilfsmittel, wie Schraubstock oder Schraubzwingen, eine Bohrmaschine oder Aufbewahrungskästen, sowie alle Werkzeuge sind Zubehör. Schauen Sie sich das angebotene Zubehör an und fragen Sie nach der Sinnhaftigkeit. Die sinnvolle Anwendung und die Förderung handwerklicher Tätigkeiten (wenn auch spielerisch) ist der Maßstab, den Sie anlegen sollten! Seien Sie nicht zu streng, denn Kinder haben eine eigene Sicht auf die Zweckmäßigkeit und spielen gerne auch mal mit einem Saurier, der mit der Feuerwehr fährt. Trotzdem überlegen Sie sich, ob sie eine Bohrmaschine nur des Lärms wegen akzeptieren wollen. Oder welchen Lerneffekt sollen Muttern ohne oder mit unpassenden Schrauben, Axt oder Motorsäge im Werkzeugkasten, eine Säge ohne Zähne oder ein Zollstab ohne oder mit einer Fantasie-Skala erreichen? Achten Sie auch auf die Qualität der Werkzeuge. Oft sind diese bei Zulieferern hinzugekauft und dann von geringerer Qualität. Zum Zubehör zählen auch alle Befestigungen an der Werkzeug-Rückwand und Kästen zum Verstauen von Werkzeug und Arbeitsmittel. theo-klein-8320-bosch-workshop.jpgWenn diese klemmen, sind sie ungeeignet und bleiben unbenutzt. Eine wichtige Eigenschaft beim Spielen ist aber besonders das ordentliche und übersichtliche Ablegen des Werkzeugs, um es mit einem Griff parat zu haben.

TIPP:

Basteln Sie selbst mal etwas, das wirkt Wunder bei der Motivation, denn Sie sind der Maßstab, an dem sich Ihr Kind misst! Bei dieser Gelegenheit verschaffen Sie sich ab und zu einmal einen Überblick über Vollständigkeit, Ordnung und Sinnhaftigkeit des Zubehörs und der Werkbank.

Sicherheit

Sicherheit ist eigentlich ein eigenes Kapitel, da selbst bei Spielzeug ein nicht unerhebliches Gefährdungspotential besteht. Wenn Ihr Kind auf die Werkbank klettert und herunterfällt, ist das eine nicht Gebrauchs relevante Nutzung. Dagegen sichern sich Hersteller per Beschreibung ab, sodass in solchen und ähnlichen Fällen Sie durch Ihre Aufsichtspflicht in der Verantwortung stehen. Das gilt generell für alles, was Ihr Kind anstellt. Deshalb sollten Sie das Risiko im Vorfeld bereits beim Kauf einschätzen und abwenden oder eingrenzen. Je stabiler eine Kinderwerkbank gebaut ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie umfällt oder zusammenbricht. Sie kennen die Mentalität Ihres Kindes am besten. Stabilität der Werkbank steht dabei an vorderster Stelle, nicht nur aus sicherheitstechnischen Aspekten. Sicherheit gegen Klettern, Klopfen, Umfallen oder Verschieben gilt für die unteren Altersgruppen, später muss die Kinderwerkbank die Bewegungen der handwerklichen Tätigkeiten ohne zu wackeln aushalten! Aber auch Verletzung durch Einsatz der Werkzeuge können Sie vorausschauend beeinflussen. Nehmen Sie beispielsweise Sägearbeiten: Auch eine echte Kinder-Handsäge kann zu Verletzungen führen, ähnliche motorische Fähigkeiten sind jedoch wesentlich ungefährlicher mit einer Laubsäge zu erlernen. Spätestens bei der Verwendung von echtem Kinderspielzeug sollten Sie auch auf Arbeitsmittel des Bereiches persönliche Schutzausrüstung achten (also Handschuhe, Schutzhelm oder Schutzbrille – wenn sinnvoll).

Im Idealfall verfügt die Kinderwerkbank über ein Gütesiegel. Allerdings ist es nicht einfach, im Dschungel der Gütesiegel die Übersicht zu bewahren. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn die Kinderwerkbank über ein TÜV oder GS Zeichen verfügt. Diese unterliegen einer gesetzlichen Kontrolle, welche den Umfang der Prüfung festschreibt. theo-klein-8580-bosch-workstation.jpgEin CE Zeichen ist da schon weicher, da die Hersteller sich dieses selber erteilen dürfen. Immerhin wissen Sie dann, dass der Hersteller sicherheitsrelevantes Bewusstsein hat – viel mehr allerdings nicht. Tritt das CE Zeichen in Kombination mit einer Kennziffer auf, dann ist es von einer unabhängigen (aber nicht automatisch staatlichen) Institution geprüft worden. Eingeschränkte Sicherheit belegen Prüfzeichen wie „Öko-Tex Standard 100“ und „Blauer Engel“, die auf Teilaspekte der verwendeten Materialien hinweisen. Alle anderen Prüfzeichen beschreiben dann eher die Eignung zum Spielen („Ausgezeichneter Spielwert“, „spiel gut“) oder die Herstellung unter sozial akzeptablen Bedingungen („fair spielt“).

Kosten

Natürlich spielen die Kosten ebenfalls eine wesentliche Rolle. Aber wenn Sie bis hierher die Kapitel aufmerksam verfolgt haben, kennen Sie nun den Grund für die große Preisspanne von 30 EUR bis 200 EUR. Trotzdem ist der Hinweis angebracht, dass nicht gleich die super tolle Plastik-Werkbank angeschafft werden muss. Entscheiden Sie für sich, wie Sie Ihr Kind an das Werken heranführen wollen. Oft ist es angebracht, eine günstigere, aber stabile einfache Werkbank ohne Rückwand anzuschaffen und später nach und nach gezielt Werkzeug-Sätze im Werkzeugkasten oder Werkzeugschrank hinzuzukaufen.

TIPP:

Wenn Sie nicht doppelt kaufen wollen, starten Sie gleich mit einer Werkbank für mittlere Altersgruppen. Entfernen Sie danach alles, was noch nicht für Ihr Kind geeignet ist (beispielsweise Demontage des Schraubstockes und Zurückhalten ungeeigneten Werkzeugs). Bieten Sie dafür einen Kinder-Werkzeugschrank als Alternative, den Sie später gegen das originale oder echtes Kinderwerkzeug austauschen.

Wofür sind Kinderwerkbänke geeignet?

Die Antwort ist nur oberflächlich einfach, da das Spielen ein sehr komplexer Vorgang ist. Spielen bereitet Kinder auf die Anforderungen im Leben vor. Da geht es nicht allein um motorische Fertigkeiten, obwohl diese oft die Grundvoraussetzung für andere Fähigkeiten sind. Spielen bildet auch soziale und psychologische Fähigkeiten aus, trägt zum Selbstbewusstsein bei und fördert wesentliche charakterliche Eigenschaften.

Werken im Rollenspiel

Wenn Ihr Kind allein spielt, steht das Nachspielen erlebter Situationen die entscheidende Rolle. Dabei wird auch die Motorik und Feinmotorik trainiert. Kommen andere Kinder mit hinzu, treten zunehmend auch soziale Rollenspiele in den Vordergrund. howa-massive-werkbank-aus-hartholz.jpgDann kann auch gut und gerne eine Küchenzeile oder die Zeitung als Morgenlektüre in das Spiel einbezogen sein. Aber auch typische Charakterzüge lassen sich ausbilden und trainieren. Als Beispiel sei hier die Ordnung am Arbeitsplatz oder die Geduld beim Wiederholen gleichartiger Übungen genannt. Die Spanne der beeinflussten Fähigkeiten ist aber viel größer und hier nur einmal erwähnt:

  • Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und Freude am Lernen
  • emotionale Entwicklung und soziales Lernen
  • kontrolliert und gesteuerter Einsatz der Grob- und Feinmotorik
  • Förderung der Sinneswahrnehmung (Tastsinn, Geruchssinn, Wärmeempfindung, fokussierte Nahsicht)
  • Lebenspraktische Kompetenzen (Ordnung, Geduld, zielorientiertes Handeln, Einflussnahme und Konsequenzen)
  • mathematisches und naturwissenschaftliches Grundverständnis
  • ästhetische Bildung

Erlernen handwerklicher Fähigkeiten

Meist steht bei der Kaufentscheidung für eine Kinderwerkbank der Spielspaß am Werken im Vordergrund. Für die nachhaltige Motivation sind dann elterliche Mitarbeit und Vorbild sowie elterliche Ambitionen und Fähigkeiten prägend. Ziel ist tatsächlich handwerkliche Tätigkeiten ins Spiel einzubringen, weshalb diese dann repräsentativ durch das beigefügte Zubehör an Werkzeug zu fördern ist. Achten Sie darauf, dass wenigstens ein typisches Werkzeug für folgende Tätigkeiten vorhanden sind oder sich passend ergänzen lassen:

  • mechanisches Verbinden: Hammer, Schraubenschlüssel, Schraubendreher
  • mechanisches Trennen: Schere, Säge, Meißel, Bohrer
  • mechanisches Halten: Schraubzwinge oder Schraubstock, verschiedene Zangen, Leimzwingen
  • mechanisches Formen: Feilen, Hobel, Schleifpapier, Bohrer

Ganz wichtig: kein Werkzeug macht Spaß, wenn es nicht passende Werkstücke oder Arbeitsmaterialien gibt, an denen es wieder und wieder ausprobiert werden kann! In späteren Ausbaustufen ergänzen Sie die mechanischen Arbeitsgänge durch weitere, die den älteren Altersgruppen vorbehalten sind oder unter Aufsicht der Eltern stattfinden (Leimen, Löten, elektromechanische Arbeiten). Im Idealfall erhalten Sie mit der Werkbank Anleitungen für die einzelnen Arbeitsvorgänge. Aber auch der einschlägige Handel hält viele Bücher, Bausätze oder Tafeln bereit. Diese sind dann auch noch Jahre nach der Erstanschaffung ein willkommenes Geschenk, mit dem immer neu motiviert werden kann. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Arbeitsmaterial stets nachgefüllt wird.

TIPP:

Variieren Sie das zu bearbeitende Material immer einmal: Plastik, Papier,Linoleum,Holz,Speckstein, Metall lassen sich unterschiedlich bearbeiten und sorgen für neue Erfahrungen. Suchen Sie im Internet oder einschlägigen Handel nach entsprechendenRohlingenoderWerkstücken. EinSpecksteinherzals Weihnachtsgeschenk für Mutti oder Oma wird nicht nur Tochter oder Sohn begeistern, sondern auch zu Recht als Ihre Leistung bei der Kindererziehung angerechnet!

Werkzeugauswahl

Was gehört nun unbedingt in den Satz Werkzeuge hinein? Für die untere Altersgruppe beginnen Sie mit mindestens je einem Vertreter der Werkzeuge für mechanisches Arbeiten. Praktisch genau das, was im Abschnitt für das „Erlernen handwerklicher Fähigkeiten“ aufgeführt ist. Im Idealfall liegt es beider Kinderwerkbank bei. Wenn Sie sich für eine Kinderwerkbank ohne Aufsatz oder Rückwand entschlossen haben, kaufen Sie einen Kinderwerkzeug-Schrank oder Koffer hinzu. hape-e3000-meister-werkbank.jpgAb fünf bis sechs Jahre sollten Sie sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass Ihr Kind „richtig Handwerken“ will. Schon öfter oben erwähnt – es gibt echtes Kinder-Werkzeug, das voll funktionstüchtig ist, aber den Körpermaßen der Kinder angepasst ist. Damit lässt sich ein Hammer oder eine Zange, Schraubendreher und so weiter richtig fest anpacken. Der Lerneffekt ist definitiv größer, die Begeisterung auch. Kleine Bemerkung am Rande: Sollte die Begeisterung zum Hobby umschlagen, dann gilt es, die Platzfrage großzügiger zu lösen. Nicht nur für die Werkbank, sondern auch die Ergebnisse (also beispielsweise fertige und in Arbeit befindliche Modelle) brauchen dann mehr Platz.

Hersteller und Bezugsquellen

Wo gibt es diese Kinderwerkzeuge, wer stellt Sie her? Die folgende Aufzählung (natürlich nicht erschöpfend) nennt die wichtigsten Hersteller: Theo Klein, Smoby, Legler, Small Foot Company, Pebaro (verstellbar), Everearth, Melissa & Doug, Vertbaudet, IKEA, Infantastik, HABA Terra kids, Eichhorn, Beluga, Keter (faltbar), Janod, BFK Best For Kids, howa, walzkidzz, Pinolino, roba, Playtastic.

Beziehen können Sie diese über einschlägige Verkäufer im direkten oder Kataloghandel und natürlich auch auf den Websites einiger Hersteller oder der bekannten Online-Häuser: Baby-Walz.de, Amazon.de, Jago24.de, Vertbaudet.de, baur.de, MyToys.de, walzkidzz.de, edumero.de, pearl.de.

Fazit

Es gibt über 100 verschiedene Kinderwerkbänke im Angebot. Entscheidend für Ihre Auswahl ist die Altersgruppe und der Verwendungszweck. Je mehr Ihre Vorstellung in Richtung langfristige Förderung handwerklicher Fähigkeiten bis hin zum Hobby gehen, desto wichtiger wird eine Orientierung auf hohe Qualität in Umfang und Ausführung. Bedenken Sie auch, wie Sie die Motivation nachhaltig aufrechterhalten, sodass immer neue Ideen und Materialien in das Spielen eingebracht werden können. Der Einfluss auf die Entwicklung Ihres Kindes ist umso größer, je mehr Sie selbst teilnehmen und fördern.

Vorteile

Sehr zeitig bilden sich charakterliche und motorische Fähigkeiten aus, die das Leben, das Selbstbewusstsein und die weitere Entwicklung beeinflussen. Der Spielspaß kommt keinesfalls zu kurz, im Gegenteil die Ausstattung der Kinderwerkbänke kann – wenn nicht zu einseitig beim Kauf auf das einmalige Erlebnis orientiert ist – durch Nachkaufen und Variieren der Materialien immer wieder altersgerecht angepasst werden.

Nachteile

Es sind die üblichen Nachteile – Sie müssen Zeit investieren. Beim Fehlkauf (beispielsweise eine elektrische Bohrmaschine oder Motorsäge) ist ein Strohfeuer möglich oder Ihr angeschlagenes Nervensystem revoltiert. Qualität sichern Sie über einen Blick auf die Prüfsiegel ab, anderenfalls ist ein gewisses Gefährdungspotential nicht ausgeschlossen!

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